Partizipative Mitentwicklung und Gestaltung eines mobilen Dusch- und Beratungsangebots für wohnungslose Menschen mit dem ASB Münster
Mit der Anfrage nach gestalterischer Unterstützung im neuen Projekt „Mobiler Dusch- und Beratungstreff“ hat sich der ASB Münster beim DesignKiosk gemeldet. Daraus ist Lenas Bachelorprojekt „How to parti“ entstanden. Neben dem engen Austausch mit dem ASB-Team stand vor allem der Kontakt zu den wohnungslosen Menschen im Vordergrund, für die das Angebot gedacht ist. Ziel war es, sie möglichst direkt und partizipativ in die Planung einzubeziehen. Dafür wurden in einem ergebnisoffenen Prozess Methoden aus dem Social Design und der Sozialforschung ausprobiert und an die jeweilige Situation angepasst. Wichtig war dabei immer, auf Augenhöhe zu arbeiten und Vertrauen aufzubauen.
Aus den vielen Gesprächen und Treffen ergab sich schließlich die zentrale Gestaltungsfrage: Wie kann Gestaltung dazu beitragen, wohnungslose Menschen aktiv in die Planung und Gestaltung des „Mobilen Dusch- und Beratungstreffs“ einzubeziehen?
Aus der Reflexion der gesammelten Erkenntnisse ist das Parti Board entstanden – ein Tool, das den Zugang zu Teilhabe in der weiteren Planung erleichtern und vom ASB-Team flexibel genutzt werden kann. Die Oberfläche ist bemal- und beschreibbar und bietet Raum für individuelle Ideen und Wünsche. Ergänzt wird das Board durch Icons aus dem Prozess, die als Inspiration und Gesprächsstarter dienen. Durch die klappbaren Seiten ist es aufstellbar, leicht zu transportieren und kann so direkt vor Ort bei den Menschen eingesetzt werden.