Die FH Münster hat diverse Partnerhochschulen auf der ganzen Welt, die es Studierenden ermöglichen, Auslandsaufenthalte in ihre Studienzeit einzubauen. Peter, Lisa und Laura sind Teil des Arbeitskreises Internationalität und möchten sich dafür einsetzen, Studiereden des Steinfurter Campus‘ die Möglichkeiten von Auslandsaufenthalten näher zu bringen. Die Chancen solcher Auslandssemester sehen die drei besonders in der persönlichen Weiterentwicklung von Studierenden, was sie aus den zahlreichen Erfahrungsberichten von Studierenden herauslesen. Bisher ist die Wahrnehmung dieses Angebotes besonders in Steinfurt jedoch noch recht gering, weshalb sie mit der Idee auf uns zukamen, interaktive Orte der Sichtbarkeit an unterschiedlichen Orten aus dem Campus zu installieren.
Von dem Grundgedanken klassischer Wegweiser ausgehend, die in Richtung der Partnerländer zeigen, haben wir im Laufe des Prozesses unterschiedliche Ideen entwickelt. Zu Beginn haben wir mithilfe eines offenen Brainstormings über den Tellerrand hinaus geschaut und überlegt, welche Ziele diese Orte genau erfüllen sollten. Durch klassische Mapping-Methoden vor Ort haben wir dann herausgearbeitet, welche Spots auf dem Campus besonders belebt sind und wo am meisten Studierende erreicht werden. In weiteren Treffen haben wir die Ideen dann immer weiter geschärft, bis sie bereit waren, um dem gesamten Arbeitskreis Internationalität sowie den Dekan*innen präsentiert zu werden.
Entstanden sind Konzepte für drei interaktive Formate:
15 Säulen, die auf dem Campus verteilt stehen und mithilfe von Infotafeln und Symbolen Einblicke in die Partnerhochschulen geben. Der Reisecharakter wird aufgenommen, indem die Säulen dazu einladen, sich über den Campus zu bewegen, um mehr Infos zu erhalten.
Ein Banner an einem der identifizierten Orte in der Nähe der Mensa und des International Offices, um zum Nachdenken anzuregen. Banner sind häufig verwendete Elemente an der FH Münster und sind somit gut zugänglich für die Co-Designer*innen.
Eine interaktive Karte an einer Wand in einem der Gebäude visualisiert die Partnerländer und kann durch Postkarten und Erfahrungsberichte ergänzt werden.
Weitere zentrale Orte, wie die Bibliothek, können durch Folienplotts mit weiterführenden QR-Codes bespielt werden.
Die Grundideen wurden im gemeinsamen Prozess erarbeitet. Die Weiterführung und Ausarbeitung liegt nun bei den Co-Designer*innen, die durch die Zusammenarbeit neuen Schwung bekommen haben.
